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Türkei 1985 Eine Studienfahrt mit Schülern der Bismarckschule Hannover Zur Konzeption der TürkeifahrtVorbereitungenDer Rahmen, in dem die Türkeifahrt stattfand, wird schon abgesteckt durch die Begründung, die den offiziellen Genehmigungsantrag begleitete: Die Beschäftigung mit der Türkei ist in der derzeitigen Situation für deutsche Schüler in mehrfacher Hinsicht wichtig und Interessant. Ganz abgesehen von den historischen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei, die eine gute Grundlage für gegenseitiges Verständnis abgeben sollten, sind heute einige Probleme aufgetaucht, die einen gesellschaftlichen und politischen »Handlungsbedarf« wecken, der sicher anders aussehen muß, als einige politische Kreise in der BRD es sich heute vorstellen und sicher anders, als es die primitive Behandlung des „Ausländerthemas“ in Teilen der Öffentlichkeit annehmen. Die große Anzahl bei uns lebender Menschen türkischer Staatsangehörigkeit ist eine Folge zweier korrespondierender Probleme – unkontrolliertes Wirtschaftswachstum in der BRD mit seinem Arbeitskräftebedarf auf der einen, die sozialen Probleme eines sogenannten „Schwellenlandes“ auf dem Weg zu einer industrialisierten Wirtschaftsform auf der anderen Seite die zusammen zu der für die Betroffenen Menschen überaus belastenden Arbeitsmigration führte. Diese nach längerer Zeit in keinem der beiden Länder mehr voll Integrierten, entwurzelten Menschen sind die eigentlichen Opfer des ökonomischen Fortschrittes. Ihre unverschuldeten Probleme sind eine humane, soziale und politische Aufgabe und Verpflichtung für die Nutznießer jahrzehntelangen Wirtschaftswachstum, derer sich die deutsche Gesellschaft nicht durch Hinweis auf International verschlechterte wirtschaftliche Rahmenbedingungen (und die Unfähigkeit der deutschen Politik, mit der Wirtschaftsproblematik fertig zu werden) entledigen kann; auch die Türkei ist von diesen Wirtschaftsproblemen, oft härter noch als die BRD, betroffen, was sich im letzten Jahrzehnt mehrfach zu krisenhaften politischen Entwicklungen verdichtete, die die Situation des Landes bis heute problematisch erscheinen lassen. Wir gehen davon aus, daß diese tief verwurzelte Problematik nur durch Informationen und enge Kontakte bewältigt werden können und daß jede Ausgrenzungs‑ und Abgrenzungspolitik nur zu bewußtseinsmäßigen Deformationen führt, die letztlich auf' uns selbst zurückfallen. Ziel der Beschäftigung mit dem Thema „Türkei“ ist es daher, tieferes Verständnis für die türkischen Menschen, ihre kulturelle und historische Herkunft, ihre Traditionen und Wertvorstellungen, ihre soziale und politische Einbindung in den türkischen Staat und die türkische Gesellschaft bei den deutschen Jugendlichen zu wecken, was auch zu einem Prozeß der Selbstreflexion und der Selbstfindung Im Kontakt mit der sozialen Umwelt führen soll. Das wird durch die aktuellen Bemühungen der Türkischen Republik um Aufnahme in die EG noch dringender, da damit der politische und kulturelle Kontakt zu diesem Land enger und alltäglicher wird und Mißverständnisse und Vorurteile zu politischem Sprengstoff werden können, die die friedens‑, erhaltenden Integrationsbemühungen der europäischen Bewegung zunichte machen könnten. Hier sich auf die völkerverbindenden Grundsätze der Vereinten Nationen und der UNESCO zu beziehen, kann dem zunächst ökonomisch motivierten europäischen Zusammenschluß die dringend benötigte politische und kulturelle Dimension zurück gewinnen. Die üblichen Studienfahrten greifen in ihrer Konzeption zu kurz, um das anspruchsvolle Arbeitsprogramm des Arbeitsschwerpunktes »Türkei« an der Bismarckschule zu erfüllen; eine längerfristige Einbindung in vielfältige Aktionen, Projekte und Unterrichtsveranstaltungen ist ebenso notwendig ,wie die Perspektive eines dauerhafteren Kontaktes zu Personen und Schulen in der Türkei, der längerfristig, wenn es die politischen Rahmenbedingungen erlauben, zu einem offiziellen Schüleraustauschprogramm ausgeweitet werden könnte, an dem sich auf deutscher Seite auch andere Schulen beteiligen sollten. Die Gründung der „Türkei-AG“ ist nur ein erster Schritt in diese Richtung., Um den hohen Anspruch an dieses integrative Arbeitsprojekt zu dokumentieren, wurde eine erste Studienfahrtplanung für eine Reise in die Türkei im Herbst 1985 auch aus den sonst üblichen organisatorischen Einbindungen herausgelöst und der Türkei-AG zugewiesen, die damit Koordinations‑ und Organisationsaufgaben zwischen den inhaltlichen Beiträgen der verschiedenen Fächer übernimmt: eine deutliche Verpflichtung zur ernsthaften und kontinuierlichen Arbeit der Arbeitsgemeinschaft. Die erste geplante Studienfahrt, die von den Mitgliedern der Türkei-AG durchgeführt werden soll, hat damit Pilotfunktion für die Schule, wobei vor allem die möglichen Fortsetzungen und Vertiefungen der Kontakte und der Informationsmöglichkeiten geprüft werden sollen. Die erste Konzeption einer solchen Reise, wie sie von der Gesamtkonferenz genehmigt worden ist, liegt für die Zeit etwa vom 24.10. bis zum 7.11.85 schon vor (siehe beiliegendes Programm). Im Mittelpunkt steht der beantragte Besuch türkischer Bildungseinrichtungen Im gymnasialen und berufsbildenden Bereich, darüber mit Betriebsbesichtigungen und Informationsgesprächen aber auch ein Einblick in die soziale und ökonomische Realität des Landes. Daß bei diesem, notwendigerweise auf zentrale Themenbereiche konzentrierten Programm, auch der Kontakt mit der reichen Kultur und Geschichte der Türkei nicht fehlen darf, versteht sich, nach den einleitenden Ausführungen von selbst. Dies kann und darf aber nicht zum touristischen Selbstzweck werden sondern soll die Basis zum Verständnis der heutigen Situation des Landes sein. Um beide inhaltliche Aspekte gleichermaßen intensiv bearbeiten zu können, konzentriert sich die Reiseplanung auf die drei Großstädte İstanbul, Ankara und İzmir, von wo aus kleinere Abstecher in die Umgebung zumindest in Ansätzen etwas von den regionalen Disparitäten der Türkei erleben lassen können. In späteren Reisen können dann eventuell auch die speziellen Probleme des ländlichen Gebietes oder der Problemregion Ost-Türkei in den Mittelpunkt gestellt werden. ۞ Die Vorbereitung der Türkeifahrt hat etwa ein Jahr in Anspruch genommen. Abgesehen vom Genehmigungsverfahren durch Schulleitung, Konferenz und Bezirksregierung wurde eine während der letzten Projektwoche gegründete „Türkei‑Arbeitsgemeinschaft“ zum Träger der Vorbereitungen und zum Teilnehmerkreis der Reise gewählt. Die organisatorischen Vorbereitungen wurden arbeitsteilig auch von den Schülern wahrgenommen. Kontakte zu Türken in Hannover, zum türkischen Generalkonsulat und zu Türkei‑erfahrenen Kollegen waren für die Strukturierung der Fahrt äußerst wichtig, da außer dem Leiter der Fahrt, Voigt, keiner der weiteren Fahrtteilnehmer bisher schon in der Türkei gewesen war. Das Generalkonsulat hat uns durch die Vermittlung von Besuchsgenehmigungen bei der Türkischen Regierung, den Besuch in der Schule wie ein Informationsgespräch im Ministerium für nationale Erziehung in Ankara, durch eine weiteres allgemeines, für uns äußerst hilfreiches Empfehlungsschreiben, in dem die Förderungswürdigkeit unseres Vorhabens bestätigt wurde, wie durch einen Vortrag über das türkische Erziehungswesen durch Herrn Erziehungsrat Yücesoy in dankenswerter Weise die Fahrt erleichtert und uns Gesprächskontakte ermöglicht. Inhaltliche Vorbereitungsschwerpunkte waren die geschichtlichen und länderkundlichen Grundinformationen, die in kurzen (Lichtbild‑) Vorträgen behandelt wurden; ergänzt wurde dies durch einen Textsatz mit aktuellen Materialien und eingehende Literaturempfehlungen. Kontakte mit Türkei‑Kennern wurden teils mit der ganzen Gruppe, teils arbeitsteilig aufgenommen und gepflegt. Daneben wurde schon auf eine gewisse schulische Breitenwirkung geachtet, indem z.B. parallel zur Türkei-AG Unterrichtsangebote zum Thema in der Oberstufe laufen, die z.T. auch von den Teilnehmern der Türkei‑Fahrt besucht werden konnten, so ein Erdkundekurs „Türkei“ und ein Gemeinschaftskundekurs „Naher Osten“ in der Klassenstufe 13 und ein „Werte und Normen“‑Kurs „Islam“ in der Klassenstufe 12. Der mitreisende Kollege Herr Gütte arbeitete sich derweil in die Fachthematik „türkische Musik“ ein. Die gewählte Organisationsform der Reise war schließlich folgende:
Insgesamt hat sich die gewählte Organisationsform bewährt, wenn auch die letzten Tage der Reise eventuell etwas zu hektisch und zeitlich gedrängt verlaufen sind. Die Reise dauerte durch einen Flugzeugausfall in der Nacht vom 8. auf 9.11. in İstanbul bei der Dan‑Air einen Tag länger als geplant. Dieser Tag wurde auf Kosten der Fluggesellschaft in einem flughafennahen Hotel am Strand des Marmarameeres verbracht, so daß der tatsächliche Abflug erst am Sonntag, 10.11., 5.30 Uhr, erfolgen konnte. Gravierende Probleme sind dadurch jedoch nicht entstanden. Ergebnisse der ReiseIm Zentrum steht das Angebot der Istanbul Lisesi (Istanbul Gymnasium), eine Schulpartnerschaft mit der Bismarckschule einzugehen. Nach Gesprächen mit Schülern, deutschen und türkischen Lehrern an dieser Schule und dem Direktor dieses Gymnasiums halten wir diesen Vorschlag, der unserem Reiseauftrag durch die Konferenz der Bismarckschule geradezu entspricht, für annehmenswert, vor allem, da sich die Perspektive eines Schüleraustausches konkret ergibt. Einzelheiten über die Schule werden in einer kommenden Konferenz mitgeteilt werden. Die Information über das türkische Schulwesen wurde durch ein Gespräch im Ministerium für nationale Erziehung in Ankara vertieft und durch Gespräche mit türkischen Schülern in mehreren Städten erweitert, so daß jetzt ein differenzierteres Bild über die Situation der Jugendlichen in der Türkei, einschließlich der Rückkehrerproblematik, vermittelt werden kann. Der zweite Schwerpunkt der Reise war das Kennenlernen der türkischen Kultur und Geschichte, die dem deutschen Schüler doch weitgehend fremd sind. Daß hier überraschende Perspektivverschiebungen eingetreten sind, ist selbstverständlich, wenn auch dieser Schwerpunkt eher dem traditionellen Konzept der Bildungsreise entsprach und entsprechen mußte. Die Antike wurde in Troja, Pergamon und den römischen Ausgrabungen in Ankara wie durch den Besuch des sehenswerten Museums für anatolische Kulturen (Ankara Museum der Archäologie) angesprochen; die Seldschukenzeit und ihr islamisch‑religiöser Hintergrund (Mêvlâna, Sufismus) war Schwerpunkt des Besuches in Konya; aber auch Byzanz und das Christentum in seiner Auseinandersetzung mit dem Osten wurde erfahrbar sowohl in Istanbul (Hagia Sophia, Hagia Eirene) als auch in den Höhlenklöstern Kappadokiens (Göreme, Ürgüp). – Die osmanische Vergangenheit setzte in Istanbul den ersten Akzent mit den großartigen Moscheen des 17. und 18. Jahrhunderts und mit dem Topkapi Saray. Der dritte Schwerpunkt, der für uns sehr fruchtbar geworden ist, war jedoch der unmittelbare Kontakt zu den Menschen in der heutigen Türkei. Das ambivalente Verhältnis zu Deutschland, getragen von Millionen von Rückkehrern aus der BRD, die sich jetzt in der Türkei oft in großer Not eine neue Existenzgrundlage schaffen müssen; die sozialen Probleme des Landes; die Bedeutung des Kemalismus im Alltag und die auffällige Präsenz des Militärs in der Gesellschaft geben Denkanstöße, die an anderer Stelle ausführlich zu diskutieren sein werden. Wichtige Erfahrungen für uns waren es, daß die Mehrzahl unserer häufigen und oft intensiven Kontakte in der Türkei von Freundschaft und Hilfsbereitschaft geprägt waren und daß die Motive unserer Reise begrüßt wurden. Oft wurde auf eine Verstärkung des Kontaktes zwischen den Ländern auch auf der Ebene häufigerer Besuchsreisen gedrängt; ein verständnisvoller Besuch aus Deutschland gibt auch den Menschen in wirtschaftlichen Problemsituationen Mut und Perspektive, daß sie mit ihren Sorgen nicht alleine gelassen werden. Das Interesse an gegenseitigen Beziehungen ist ausgesprochen groß, so daß wir unsere Reise jetzt doch als einen wichtigen ersten Schritt zu weiteren Initiativen und Besuchen sehen. Dabei mag auch eine Rolle gespielt haben, daß unsere Schülergruppe auffallend loyal und interessiert, kontaktfreudig und aktiv aufgetreten ist. Wir sind mit der Zusammensetzung unserer Reisegruppe ausgesprochen zufrieden. Tagebuchblatt vom Freitag, 25.10.85Aufbruch. Die langen Vorbereitungen haben ein Ende gefunden. Sorgen, Zweifel, Hoffnungen – jetzt sind die Entscheidungen endgültig gefallen. Ein kleines Geständnis soll an dieser Stelle auftreten: lange, sehr lange glaubte ich nicht daran, daß diese Reise, mit all ihrem offiziellen und offiziösen Rahmenwerk, überhaupt stattfinden würde. Zunächst also in der Planung ein gewisser Unernst, ein Spiel mit Spekulationen und Utopien. Und als dann tatsächlich Ernst wurde: ein sorgenvolles Überlegen – wie komme ich aus diesem Unternehmen heile wieder heraus? Überall wird mir Vertrauen entgegengebracht als „Orient‑ und Türkeispezialist“; wenn ich nur einmal selbst so viel Vertrauen zu mir gehabt hätte. Es war eher ein trotziges: ich kann doch nicht mehr zurück, ohne das Gesicht zu verlieren; denke doch daran, daß du andere riskante Reisen in den Iran oder nach Nordafrika auch mit Schülern einigermaßen erfolgreich über die Bühne gebracht hast. Aber ein flaues Gefühl im Magen blieb doch (ich glaube aber, man hat es mir nicht angesehen). Jetzt, nachdem die Reise so überaus problemlos gelaufen Ist, denkt man an Zweifel und Skepsis nur lächelnd zurück und denkt eher an neue, vielleicht noch aufwendigere Reisepläne? Die Reisegruppe steigt In Hannover am Nachmittag in den Zug und dreieinhalb Stunden später bringt uns der Flughafenbus vom Bahnhof Zoo nach Tegel. Erste Panne – ein böses Omen? –: kurz vor der Flughafeneinfahrt stößt der Bus mit einem entgegenkommenden PKW zusammen und muß an der Unfallstelle stehen bleiben; wir machen uns auf zu einem zehnminütigen Eilfußmarsch mit all unserem Gepäck zum Schalter der DAN‑AIR. Im nachhinein: damit war unser Unfallpensum Gott sei dank abgegolten, wenn wir von der Rückflugverzögerung einmal absehen. Und das Gepäckschleppen: darin werden wir in der Türkei noch einige Erfahrungen sammeln können. Der Flug nach Istanbul war pünktlich und ohne besondere Vorkommnisse, wenn wir von der Konfusion bei der Platzreservierung absehen, da unvorhergesehener Weise viele Familien mit Kleinkindern zusammenhängende Sitzplatzgruppen beanspruchten und die Reservierungen damit durcheinander brachten. Doch alle kamen mit und fanden einen Platz. Morgens früh auf dem Flughafen von İstanbul‑Yeşiköy: Warten in der Ankunftshalle bis zum Morgen. Interessante Fotos für die Gruppe sind dabei entstanden: schlafende Gestalten auf dem Fußboden und in den Sitzgruppen. Von der Flughafenpolizei gut bewacht aber manchmal auch etwas mißtrauisch beäugt. Erst mit Tagesanbruch konnten dann die notwendigen Telefongespräche geführt werden, mit denen wir die noch offene Hotelfrage klären wollten. Zwei Empfehlungen: wer erwartet uns, wie kommen wir dorthin? Schließlich, obwohl die Verständigung recht schwierig war, wählen wir das Hotel, das am Endpunkt des Flughafenbusses leicht zu erreichen ist: in Şişhane auf dem Galata-Hügel. Gegen ½ 9 Uhr fährt dann der erste öffentliche Bus in Richtung Stadt. Tagebuchblatt vom Samstag, 26.10.85Zur Ankunft in unserer Unterkunft ist noch etwas nachzutragen: unser erstes türkisches Rätsel. Uns war in Hannover das Hotel „Dünya“ in der Meşrutiyet Straße empfohlen worden. Dorthin war auch eine Voranfrage gegangen. Heute sind wir aber in einem anderen Hotel in der gleichen Straße gelandet. Wie kamen wir dorthin? Orientierung im Straßengewirr von Galata zu finden, als wir den Flughafenbus an seiner Endstation verlassen hatten, war gar nicht so einfach: Straßenschilder und Hausnummern fehlen meist, der Stadtplan ist eher phantasievoll als exakt und die Erklärungen von Passanten, immer freundlich und hilfsbereit, sind weit ausholend und für uns, wohl durch mangelnde Sprachkenntnisse, nicht allzu eindeutig... Schließlich hatten wir aber die Telephonnummer des Hotelbesitzers; in einem kleinen Antiquitätenladen ließen wir anrufen und ein Hotelbote wurde uns entgegengeschickt. Aber er führte uns nicht zum „Dünya“ sondern gleich schräg gegenüber von unserem gegenwärtigen Warteposten zum Hotel „Yeni Istanbul“, Meşrutiyet Cad. 273, Şişhane. Ein altes, achtstöckiges, schmales Gebäude, ehedem wohl ein Wohnhaus aus den zwanziger Jahren mit grauer, wie bei allen Nachbarhäusern bröckelnder Fassade: nicht gerade was der Name „Neues Istanbul“ erwarten läßt... Konditionen und Preis sind die gleichen, wie vom „Dünya“ erfahren, wir scheinen sogar erwartet zu sein, aber wieso? Nun die Vermutungen und Verdächtigungen (in der Erinnerung ein Spaß für sich): Hat uns der Antiquitätenhändler dreist an einen eigenen Freund weitervermittelt? Ist uns in Hannover eine falsche Adresse gegeben worden? Auch wenn es sich hier sicher nicht um weltbewegende Probleme handelt, geben sie Gesprächsstoff in einer Gruppe und sind gerade die unvorhergesehenen Erlebnisse, um die herum sich so etwas wie ein gemeinsames Gruppenbewußtsein entwickelt. Es kam sogar noch etwas „geheimnisvoller“: Am Abend begrüßte uns im „Foyer“ des Hotels, d.h. in dem kleinen Tee‑ und Fernsehraum im Erdgeschoß, der den Hotelgästen als ständiger Aufenthalts‑ und Warte‑, für unsere Gruppe als Treff‑ und Kommunikationsort diente, ein eleganter Junger Mann (der sich der Hilfe englisch und deutsch sprechender Hotelangestellter oder anderer solcher Personen bediente, deren Beziehungen und Identitäten uns erst langsam klar wurden – ein Thema für sich) und fragte nach unserem Wohlergehen und nach der Unterbringung. Er stellte sich als Besitzer des Hotels „Dünya“ und als Freund unseres hannoverschen Bekannten vor!?! Das Rätsel löste sich, recht banal, erst später, als er uns zum nächsten Abend in sein Büro im achten Stock des „Yeni İstanbul“ (mit herrlichem Blick über Haliç und die Altstadt) zu Raki und Salat einlud. Er war der Besitzer beider Hotels; ein junger Bauingenieur, der dazu einige ältere Hotels aufgekauft hatte und uns kurzerhand, vielleicht auch aus Platzgründen, in das uns nächstgelegene Hotel dirigiert hatte... Einige interessante Gespräche mit ihm und Bekannten und Freunden aus dem Umkreis dieses Hotels waren recht aufschlußreich für gesellschaftliche Prozesse in der heutigen Türkei. Darauf soll in anderem Zusammenhang zurückgegriffen werden. Das Wichtigste dieses Tages, das was auf unserem Reiseprogramm an erster Stelle steht, kommt, wie ich sehe, in meinen Notizen zu kurz, da es sich um ein typisches touristisches Programm handelt, das eher dem subjektiven Erleben als dem Mitteilungsbedürfnis zugute kommt: Der Weg über das Goldene Horn (Haliç) auf der Galatabrücke (in einem unvorstellbaren Fußgängergewühl) zum Stadtteil Eminönü, der Altstadt, mit dem gedeckten Basar (Kapalı Çarşı) und der Süleymaniye Camii, dem unbestreitbaren Meisterwerk Sinans aus dem 17. Jahrhundert. Wortwörtlich der Höhepunkt des Tages war zum Abschluß die Besteigung eines Minaretts mit Blick über die dunstverhangene Stadt... Tagebuchblatt vom Sonntag, 27.10.85Auf engem Raum konzentrieren sich in Istanbul die drei Hauptsehenswürdigkeiten, die jeder Besucher dieser alten, geschichtsbeladenen Stadt aufsuchen wird: die Hagia Sophia, als alte Hauptkirche Konstantinopels geistiges Zentrum des byzantinischen Reiches und als großartiger Kuppelbau des 6. Jahrhunderts n.Chr. Ansporn und Maßstab der türkischen Architekten für ihre neue Architekturaufgabe, die ihnen dann Weltruhm einbrachte: die osmanische Kuppelmoschee; die Sultan-Achmet-Moschee als Komplementärbau von einem Schüler des großen Sinan Im 17./18. Jh. der Hagia Sophia gegenüber errichtet – dazwischen dann, schon auf dem alten Gelände des antiken Hippodrom, das Doppelbad (Hamam) des Sinan und etwas abseits die Stiege zu den antiken Wasserreservoirs im Untergrund und schließlich hinter der Hagia Sophie der Sultanspalast der 09 man en, Topkapi Saray, der Palast der Hohen Pforte, schon mit Blick über Bosporus und Haliç, dem Goldenen Horn, und die Altstadt mit ihren Minaretten und Kuppeln, von denen die Süleymaniye Camii, im Zentrum des Bildes, das städtische Gegenstück zum Sultansareal am Bosporus bildet. Zwei Gebäudeschnitte und Grundrisse aus dem Buch von Henri Stierlin, „Islamische Architektur“ sollen die Entwicklung des Kuppelbaus von der Hagia Sophia bis zur Süleymaniye des Sinan verdeutlichen und damit auch die geistige Spannweite, mit der diese Stadt zu leben hat, andeuten. Höhepunkt christlichen wie islamischen Geistes zu sein, ihn nebeneinander in Bauformen gegossen zu haben, prägt den einmaligen Reiz der Stadt. Es fällt schwer, über die Reproduktion von Aussagen aus den Reiseführern oder aus stadt‑ und architekturgeschichtlichen Werken, in denen das Wesentliche schon seinen gültigen Ausdruck gefunden hat, noch subjektive Eindrücke zu vermitteln. Allein auf die unmittelbare Anrührung durch die Moscheen soll hier hingewiesen werden, die Ruhe, Geborgenheit und Frieden vermitteln, notwendige Voraussetzung für das Gebet; so ganz anders als der eher psychisch überwältigende Eindruck, den gleichgroße Kirchen, auch die dunkle Basilika Hagia Sophia, vermitteln. Das Raumkonzept spiegelt ein Glaubenskonzept und ein Lebensgefühl. Der Palast, Topkapi Saray, gibt weitere Anhaltspunkte für ein Lebensgefühl, das andere Gewichte setzte als die heutige Zeit. Droht noch nach außen die Serail‑Mauer als Festungsbauwerk jedem Eindringling die harte Hand der Macht des Sultans, so gelangen wir von Hof zu Hof in immer verfeinerte, leichte und lockere Gärten, Kioske und Pavillons. Licht, Wasser und Blumen waren wichtiger als die unermeßlichen Schätze des Sultanats, die heute einen besonderen Reiz der Museumsausstellung machen: der Thron des Nadir Schah, von tausenden von Perlen und Edelsteinen umsäumt, der Topkapi‑Diamant mit seinem überirdischen Strahlen und Funkeln, Prunkgewänder und verspielte Goldgeräte, edle Waffen und eine der Öffentlichkeit nicht zugängliche Sammlung wertvollster mittelalterlicher Handschriften – Koranprunkexemplare, theologische Schriften und frühe wissenschaftliche Werke. Um den Palast herum befindet sich eine Parkanlage, in die man durch das Bab-i Hümayun, das Kaisertor eintritt und in der sich die älteste Kirche der Stadt, die Hagia Eirene, befindet. In den zweiten Hof gelangt man durch das Mitteltor (Ortakapi oder Bab‑üs Salam, das „Friedenstor“ oder „Begrüßungstor“). Grazil wirkt das dritte, hölzerne Tor, das in den dem Sultan und seiner Familie vorbehaltenen dritten Hof rührt, das Bab‑üs‑Saadet („Tor der Glückseligkeit“).
Tagebuchblatt vom Montag, 28.10.85Ein wesentlicher Punkt unserer Erkundungen in der Türkei betraf den Kontakt zur türkischen Schule. Schon im vorangegangenen Briefwechsel hatten wir den jetzt bevorstehenden Besuchstermin am 28.10., 8.30 Uhr, im İstanbul Lisesi vereinbart. Bemerkenswert an diesem Termin war die bevorstehende Feier zum „Tag der Republik“ am darauf folgenden Dienstag, durch die wir über den Unterrichtsalltag hinaus auch Eindrücke von der Einbindung des Schulwesens in das staatliche Selbstverständnis der Türkei gewinnen sollten. Ansonsten waren Gespräche mit den Schülern, den Kollegen und dem Direktor der Schule ebenso vorgesehen wie Unterrichtsbesuche. Zur bildungspolitischen Einbindung dieser Schule wird in einem allgemeineren Aufsatz noch einiges zu sagen sein. Durch den Direktor wurde uns der offizielle Wunsch der Schule nach einer Schulpartnerschaft mit der Bismarckschule vorgetragen. Soweit es in unseren Kräften steht, werden wir in Hannover alles Notwendige tun, daß dieser Wunsch realisiert wird. Damit wurde eine Überlegung, die schon in unserer Vorbereitung eine große Rolle spielte, von der Istanbul Lisesi vorweggenommen. Interessant ist auch das Gebäude, in dem die Schule untergebracht ist: ein osmanisches Verwaltungspalais, hoch und elegant, weitgehend in Holzbauweise (sehr unpraktisch im Winter!), in dem vor dem ersten Weltkrieg die osmanische Schuldenverwaltung untergebracht war! Hoffentlich kann heute eine Schule mehr sein, als Schuldenverwaltung! Dazu sollen unsere Kontakte auch beitragen. Celia Fischer hat ihre Eindrücke vom Besuch des İstanbul Lisesi in einem kleinen Aufsatz zusammengefaßt, der die kurzen Bemerkungen des Tagebuchblattes ergänzen soll: Wir wollten den türkischen Schulalltag und türkische Schüler erleben und kennenlernen. Besonders wichtig war uns die Einleitung einer Schulpartnerschaft. Unser Besuch begann mit der Begrüßung durch eine türkische Deutschlehrerin, während alle Schüler mit Schulkleidung in Reih und Glied vor der Schule die Nationalhymne sangen. Danach wurden wir von dem Leiter der Deutschabteilung, Herrn Seisser, in Empfang genommen und in das Lehrerzimmer geführt. Natürlich bekamen wir auch hier nach guter landesüblicher Sitte Cay (Tee) von einem „Schulkellner“ gereicht, der wohl auch noch andere Aufgaben hatte. Während unseres Gesprächs im Lehrerzimmer kam unter anderem heraus, daß es Probleme in Bezug auf pädagogische Grundsätze zwischen türkischen und deutschen Lehrern gibt. Türkische Lehrer verlangen mehr Disziplin von den Schülern. Die vorgeschriebene Unterrichtsart fordert meistens ein ständiges und umfangreiches Auswendiglernen und Vortragen des gelernten Stoffes. Dieser Eindruck wurde besonders beim Unterrichtsbesuch in der 6. Klasse deutlich, die Schüler trugen enthusiastisch ihre Deutschkenntnisse vor. Ein Junge machte den Eindruck, als ob er während des Meldens jeden Moment aus der Bank fallen würde, so sehr bemühte er sich, den Lehrer auf sich aufmerksam zu machen. In der 6. Klasse haben die Schüler ca. 25 Stunden Deutsch in der Woche, damit sie die Mathematik und die Naturwissenschaften, die ab der 7. Klasse in Deutsch unterrichtet werden, ausreichend verstehen können. Nach dem Unterrichtsbesuch machten wir einen Gang durch die Schule. In der Sporthalle waren nur Jungen. Mädchen und Jungen haben getrennt Sport. Die Mädchen machen hauptsächlich Gymnastik, die Jungen machen Ballspiele. Während unseres Rundganges begann die große Pause. Schüler lächelten uns freundlich an und fragten, ob wir aus Deutschland kämen. Viele sahen uns interessiert an. Ein Gespräch mit dem Direktor – bei einem Glas Cay – folgte. Dem Direktor gefielen unsere Vorstellungen und Absichten, er war einverstanden mit einer Schulpartnerschaft, sowie einem Austauschprogramm. Unser Ziel und die Aufgaben als UNESCO‑Modellschule waren erfüllt. Nun folgte ein weiterer Unterrichtsbesuch in einer 8. Klasse mit vier Jungen, die aus Deutschland in die Türkei zurückgekehrt waren. Herr Seisser machte keinen Unterricht, sondern begann ein Gespräch über die Situation der Rückkehrer in der Klasse. Es gibt Konflikte zwischen Ihnen und den übrigen Schülern. Einer der Rückkehrer sagte: „Als wir in die Klasse kamen, waren wir wie Außerirdische, wir wurden komisch angeschaut.“ Die Rückkehrer sprachen selbstbewußt über sich und distanziert über Ihre Mitschüler. Zum Beispiel folgendermaßen: „Die lernen immer nur alles auswendig, auch wenn sie es nicht verstanden haben. In Deutschland wurde Interesse geweckt und man sollte erst alles verstehen, bevor man es lernen mußte.“ Ihre Mitschüler verteidigten sich natürlich auch. Ihr Deutsch war dabei beachtenswert und das mit durchschnittlich dreizehn Jahren. Sie waren bei dem Gespräch etwas benachteiligt, weil sie in Deutsch Ihre Gedanken und Gefühle nicht so gut ausdrücken konnten, wie die Rückkehrer. denen man anmerkte, wie gut es ihnen tat, sich über Ihre Probleme auszulassen. Auf die Frage. ob sie trotzdem genug Verständnis füreinander hätten, antwortete einer der Rückkehrer: „Nur in kleinen Dingen, sonst noch nicht.“ Nach dem Ende des gesamten Unterrichts schauten wir beim erneuten Singen der Nationalhymne zu und verabschiedeten uns. Ein Artikel aus einer Hannoverschen Tageszeitung: Partnerschaft mit türkischem Gymnasium geplantSchüler im „Istanbul Lisesi“: Kritik ist hier nicht erwünscht14 Mädchen und Jungen der Bismarckschule lernten die Türkei kennenIn Istanbul wartet Gerhard Seisser auf einen Brief aus Hannover. Der deutsche Lehrer unterrichtet am „Istanbul Lisesi“, das nach den Gymnasien in Livonia/USA und Posen die dritte Partnerschule der Südstädter Bismarckschule werden möchte. Zwar muß die Gesamtkonferenz des Gymnasiums am Maschsee noch zustimmen, doch erste Kontakte hat jetzt eine Gruppe von vierzehn Bismarckschülern während einer Studienfahrt in das Land am Bosporus bereits geknüpft. Zwei Wochen lang dauerte die Tour durch die Türkei, Aber nur eine Panne registriert der Rechenschaftsbericht in dieser Zeit: Die Pennäler der Bismarckschule trafen einen Tag später als ursprünglich geplant wieder in der heimatlichen Leinemetropole ein, weil der gebuchte Rückflug wegen eines technischen Defektes ausfiel. So genossen die Schüler einen zusätzlichen Tag am Strand des Marmarameeres. Die Studienfahrt bat Ihren Zweck erfüllt, meint Studienrat Gerhard Voigt zufrieden. „Ziel der Reise war es, einen eigenen Eindruck von einem Land zu gewinnen, das auch für Deutschland eine immer größere politische und menschliche Bedeutung gewinnt, eigene Vorurteile abzubauen und Kontakte zu schließen, die die eigentliche Reise überdauern“, erläutert Gerhard Voigt den Sinn des Projektes. Zusammen mit seinen Kollegen Hans Gütte und Ulrike Schulz betreute er vier Mädchen und zehn Jungen während der Tour durch die türkische Republik. Die einzelnen Programmpunkte der Studienfahrt – Sehenswürdigkeiten wie die Burg Rumeli Hisari am östlichen Bosporus oder das „Anit Kabir“, das Mausoleum des Staatsgründers Kemal Atatürk –wurden mit normalen Linienbussen angesteuert. Die schmale Reisekasse erlaubte auch keine luxuriöse Unterkunft. Schüler und Lehrer schliefen in Hotels der billigsten Preisklasse. Trotzdem sind die Jungen und Mädchen von ihrer Reise rundum begeistert. „Mich hat beeindruckt, daß man in eine ganz andere Kultur hineingerät“, resümiert der 17jährige Magnus Betting. Störend wirkte aber, so Hans Gütte, daß überall Polizei und Militär zu sehen war. „Das war mir etwas unheimlich.“ Kritik mußte auch der Speisezettel einstecken. Kleine Mettbällchen, Köfte genannt, und Fleischspieße mit Salat und Weißbrot sollte die Reisegruppe stärken. „Das war das 1andesübliche Essen“, verteidigte Gerhard Voigt die angebotenen Mahlzeiten, und den Einwand „Nach deutschen Verhältnissen war es aber verdammt wenig Fleisch“ konterte er mit dem Hinweis: „Auch das ist landesüblich.“ Ein ganzes Jahr lang haben sich die Bismarckschüler Im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft auf diese Studienfahrt vorbereitet. Daten und Fakten über die Geschichte und die heutige Türkei gesammelt, mit türkischen Mitbürgerin Gespräche geführt und auch das türkische Generalkonsulat an der Goseriede um Unterstützung gebeten. Den Anstoß zu dem Unternehmen gab eine Unterrichtseinheit zum Thema „Islam“, die die Bismarckschule im Rahmen ihrer Arbeit als Unesco-Modellschule durchführte. Seit 1963 ist das Südstädter Gymnasium eine von rund zwanzig dieser Modellschulen in der Bundesrepublik und bemüht ich durch besondere Unterrichtsprojekte, Verständnis für fremde Völker und Länder zu wecken. Zu den Aufgaben einer Unesco-Modellschule gehört auch die Information über Schulformen in anderen Staaten. Deshalb wollte die hannoversche Gruppe neben den touristischen Attraktionen vor allem du türkische Schulsystem kennenlernen. Durch Unterrichtsbesuche und Gespräche mit Lehrern und Schülern des „Istanbul Lisesi“, einem Gymnasium, in dem Mathematik und naturwissenschaftliche Fächer in deutscher Sprache unterrichtet werden, bekamen die Bismarckschüler einen Einblick in den Schulalltag türkischer Jugendlicher. Für persönliche Freundschaften zwischen den türkischen und deutschen Schülern reichte aber die Zeit nicht aus. „Als wir auf dem Schulhof standen, wurden wir zwar nach unseren Adressen gefragt“, erzählt Marion Strzod, geschrieben habe aber noch niemand. Doch da hofft Gerhard Voigt auf die zukünftige Partnerschaft mit der türkischen Schule und auf den damit verbundenen Schüleraustausch. Kritik von Schülern ist an türkischen Lehranstalten nicht erwünscht, mußten die Bismarckschüler feststellen. „Es gibt noch nicht einmal eine Schülervertretung, beklagt Holger Dietrich die dortigen Verhältnisse. Mit den ungewohnt autoritären Verhältnissen haben besonders die Kinder von zurückgekehrten Gastarbeitern zu kämpfen. „Türken haben eben eine ganz andere Mentalität“, erklärte ein etwa 13jähriger, in der Bundesrepublik aufgewachsener Knabe den deutschen Besuchern etwas resigniert. [is/Hannoversche Allgemeine Zeitung] |
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KompetenzFokus Interkulturelle
Kommunikation:
Stand: 20.03.2010 - bismarckschule.voigt@gmx.de Verantwortlich: Gerhard Voigt, Oberstudienrat i.R. Versitzender des Verbandes der Politiklehrer e.V., Hannover
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