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Istanbul: Aya Sofia
Die Hagia Sophia - Kirche der
Heiligen Weisheit - ist eine der ältesten und größten Kuppelbasiliken
der Frühchristlichen Zeit. Mit der Eroberung Konstantinopels durch die
Osmanen wurde sie zur Moschee und zum Maßstab für die typische türkische
Kuppelmoschee z.B. des großen Architekten Sinan. Heute ist der Bau ein
staatliches Museum.

Ankara: Haci Bayram
Ankara war bis 1924, der
Gründung der Türkischen Republik, zwar nur ein kleiner
zentralanatolischer Ort, doch mit einer alten Siedlungsgeschichte, die
mindestens bis zu den Hethitern zurückreicht. Der Augustustempel aus
römischer Kaiserzeit beherbergt eine fast vollständige Marmortafel der
"gestae augustorum", die eines der wichtigsten kultur- und
bibelgeschichtlichen Dokumente ist. Später wurde die verehrte
Grabmoschee des Haci Bayram an die Ruinen herangebaut.
Kappadokien: Ürgüp
In Ostkappadokien liegt die
mittelgroße Stadt Ürgüp mit dem typischen ländlichen Treiben Anatoliens.
Wein- und Teppichhändler und zunehmend der Tourismus bestimmen die
Einkommensmöglichkeiten dieses Ortes, in dem auch viele Häuser bis in
die natürlichen und künstlichen Höhlen im Tuffgestein hinein reichen.

Sultanhani bei Aksaray
Auf dem Weg von Kappadokien
nach Südwesten nach Konya liegt an der alten Karawanenstraße, die den
Südrand des Tuz Gölü umgeht, eine Reihe von Krawansereien vor allem aus
der Zeit der Seldjuken-Sultane von Konya im 11. bis 13. Jahrhundert.
Diese "Häuser des Sultans" wurden als fromme Stiftungen zur Förderung
und Sicherung des Handels und der Pilgerfahrt vom Sultan errichtet.
Konya: Mêvlâna
Das Hauptwerk des Rûmi ist
sein "großes Buch", das Masnavi, das zu den wichtigstern Werken der
Weltliteratur gehört und die Einheit von menschlicher Liebe und
Gottesliebe, von der Einheit der Welt und der mystischen Versenkung
durch Musik und Tanz verkündet. Noch heute werden im Dezember die
mystischen Tänze des Mêvlâna in Konya vorgeführt, was nicht nur eine
touristische Attraktion ist sondern geistige Hintergründe nachzeichnet.
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Istanbul Lisesi: Historisches Bild
Die alte Eliteschule ist eines
der besten bilingualen türkisch-deutschen Gymnasien in der Türkei und
Partnerschule der Bismarckschule Hannover. Im prächtigen Bau eines
ehemaligen osmanischen Ministeriums untergebracht liegt sie in Cagaoglu
in Alt-Istanbul zwischen Gedecktem Bazar und dem Hang zum Bosporus mit
Blick über die Altstadt.

Kappadokien: bei Göreme
Kappadokien ist eine der
faszinierendsten Landschaften in Zentralanatolien. durch zwei Vulkane im
Mesozoikum und Tertiär von hundert Metern mächtigen Tuffschichten und
darüber ergossenen Lavaschichten aufgefüllt und bedeckt, hat die Erosion
zehntausende von Tuffkegeln, die gleich Zuckerhüten in der Landschaft
stehen, herausgearbeitet,
Tuz Gölü
Der Tuz Gölü, "Salzsee", ist
ein riesiges intramonanes Becken zwischen Ankara und Konya und die
nördlichste Salztonfläche der Alten Welt. Durch das aride (trockene)
Klima verdunstet hier das in das Becken vor allem im Frühjahr von den
Ranfgebirgen hineinfließende Wasser und hinterlässt Salzsüpfe und
austrocknende Salzflächen, die in der Sonne blendend weiß erstrahlen.
 Sultanhi (Aksaray): Innenhof
Diese Karawansereien sind nach
einem einheitlichen Baumuster erbaut worden. Um einen großen Innenhof
herum, auf dem Waren und Tiere lagern konnten, befinden sich gedeckte
Räume als Schlafgelegenheiten für die Reisende. Am Ende des Hofes, imk
Bild hinten, findet sich eine große gedeckte "Winterhalle", in der auch
Tiere Schutz vor Frost und Wetterunbill fanden. In der Mitte ist über
einem Brunnen ein kleiner Gebetsraum zu finden, zu dem eine Treppe empor
führt.
Konya: Markthalle
Konya ist aber nicht nur ein
geistiges Zentrum des Islam, sondern eine der modernsten und am besten
kommunalpolitisch geführten Städte der Türkei. Weil - oder obwohl - sie
als erste Stadt eine islamistische Stadtregierung wählte? Eine moderne
Markthalle ersetzt das alte Marktviertel der Buden und Verschläge;
vielleicht weniger pittoresk, aber sauber und von Käufern wsie
Verkäufern als Wohltat empfunden.
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Istanbul: Portal der Istanbul Lisesi
An nationalen Feiertagen
schmückt sich die Schule wie alle großen Gebäude der Türkei mit riesigen
türkischen Flaggen. Vor Beginn des Unterrichts versammelt sich die ganze
Schule vor dem Tor um gemeinsam zu singen und Ansprachen zum gegebenen
Anlass zu hören.

Kappadokien: Hassan Dagi
Im Westen erhebt sich der heute
erloschene Hassan Dagi, von dem ein Teil der Staub- und Lavabedeckung
Kappadokiens herrührte. Noch heute dominieren in seinem Umkreis schwarze
Lavaböden und Geröll- und Gesteinsflächen: eine nur spärlich
landwirtschaftlich nutzbare Steppe, im Gegensatz zu den fruchtbaren
Tuffböden zwischen den Kegeln, auf denen der Wein- und Fruchtanbau
blüht.

Tuz Gölü: Reisebus
Am Rande des Tuz Gölü macht
eine Schülergruppe der Bismarckschule Hannover Halt, um dieses
Naturwunder zu bestaunen. Der mittelgroße Reisebus ist eigentlich ein
Istanbuler Schulbus, der uns mit Fahrer von unserer Partnerschule, der
Istanbul Lisesi vermittelt und sehr preiswert zur Verfügung gestellt
wurde für unsere Rundfahrt durch die QWesttürkei.

Konya: Tekke des Mêvlâna
Konya war die Hauptstadt des
westlichen Seldjukenreiches, das zwischen Byzanz und dem Kalifenreich
immer mehr Unabhängigkeit gewinnen konnte. Konya wurde zum spirituellen
Mittelpunkt der islamischen Mystk, als Djelladin Rûmi ("der Römer", weil
Konya noch zum "römischen" byzantinischen Reich zählte) seinen "Orden
der tanzenden Derwische" gründete. Die Grabstätte des "weisen Lehrer" (Mêvlâna)
unter der grünen Zeltkuppel ist bis heute ein Wallfahrtsort für Muslime
und Mystiker aus aller Welt.
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